© RvR - 2019
Hermann Schwyzer AG

Ölheizungen

…werden heute nur noch bei Sanierungen von bestehenden Anlagen eingesetzt. Dies vorallem aufgrund von Umweltverschmutzung bei der Ölverbrennung und des CO 2 -Ausstosses. Auch die Ölpreise, welche vom Ausland diktiert werden und während eines Jahres starken Schwankungen unterworfen sind, spielen dabei eine zentrale Rolle. Daher werden Alternativen zu Ölheizungen bevorzugt und entsprechend von Bund und Kantonen gefördert.
«Heizen mit Faktor Zukunft - wer heizt trägt Verantwortung»

Niedertemperaturheizkessel

…sind bereits seit vielen Jahren im praktischen Einsatz. Die Kesseltemperatur und  damit der Temperaturunterschied zur Umgebung liegt wesentlich niedriger als bei Kesseln mit einer konstant hohen Temperatur. Das ist für die Wirtschaftlichkeit einer Heizungsanlage von grosser Bedeutung. Die Kesseltemperatur wird bei Niedertemperaturtechnik in Abhängigkeit von der Aussentemperatur dem jeweiligen Wärmebedarf angepasst. Die so genannte Heizkurve wird so eingestellt, dass bei tiefen Aussentemperaturen der Heizkessel nicht über 75°C hoch heizt und bei wärmeren Aussentemperaturen der Kessel auf niedrige Temperaturen gleitet. Auch wenn mehrere Heizkreise mit unterschiedlichen Vorlauftemperaturen vorhanden sind, gleitet der Kessel nur auf das wirklich notwendige Temperaturniveau. Durch teilweise vollständige Abschaltung wird zusätzlich Energie eingespart. Auch während der Nacht wird durch die Regelung der Wärmetransport abgesenkt bzw. reduziert.

Brennwerttechnik

Ein Heizsystem mit Brennwerttechnik ist durch seine besondere Konstruktion der Wärmetauscherfläche in der Lage, den Abgasen nicht nur die fühlbare Wärme, sondern auch die Verdampfungswärme zu entziehen und dem Heizungssystem zuzuführen. Durch Hochleistungs- Wärmetauscher in den Brennwertgeräten werden die Abgase nahezu bis auf die Rücklauftemperatur des Heizsystems abgekühlt und erzielen somit weit bessere Wirkungsgrade wie konventionelle Heizsysteme. Wie viel Kondensationswärme genutzt werden kann, hängt vor allem von der Temperatur des Heizsystems ab. Je kühler das Heizungswasser zum Brennwertgerät fliesst, desto mehr Wärme kann den Abgasen entzogen werden und desto grösser ist die Brennwertnutzung. Die Nachfrage für Brennwertgeräte oder Brennwertsysteme steigt stetig. Gründe  sind die hohe Energieausnutzung des Brennstoffes und die kompakte Bauform, welche eine einfache und Platzsparende Montage möglich macht. Durch eine raumluftabhängige Betriebsweise – das Brennwertgerät benötigt keine Luft aus dem Aufstellraum – ist es möglich, ein Brennwertgerät in Wohnräumen zu installieren. Das bedeutet Raumgewinn oder Reduktion der Baukosten. Auf Grund der sehr niedrigen Abgastemperaturen kann zudem von einem herkömmlichen Kamin abgewichen und ein kostengünstigeres Abgas–Luft– System aus Kunststoff verwendet werden. Die Brennwertgeräte sind geeignet zur Verbrennung von Erdgas oder Heizöl. Der Einsatz von einem Brennwertgerät spart Geld und schont zusätzlich unsere Umwelt.

LowNOx – Brennertechnik

Um die Umwelt zu entlasten, werden vom Gesetzgeber niedrigste Emissionsgrenzwerte gefordert. Die LRV Grenzwerte (Luftreinhalteverordnung) wurde in der Schweiz durch den Bund im Jahr 1992 eingeführt und ständig erweitert und angepasst. Die Kontrolle und Überprüfung sowie die Einhaltung der LRV-Grenzwerte werden durch den Kaminfeger und durch unseren Servicemonteur, z.B. durch eine amtliche Feuerungskontrolle, garantiert und durchgesetzt. Dabei geht es im Wesentlichen um einen möglichst niedrigen Stickoxydanteil (NOx) im Abgas. LowNOx-Brenner sind dafür eine optimale Lösung und eignen sich zur Verbrennung von Heizöl und Erdgas. Mit ihnen werden sehr niedrige Emissionswerte erreicht.

Umweltaspekte

NOx und ihre Auswirkung auf Mensch, Tier und Umwelt Schädliche Auswirkungen hat primär das Stickstoffdioxyd NO2. Es wirkt sich beim Mensch und Tier durch Salpetersäurebildung aus, die zu Augenreizungen, Bronchial- und Lungenbeschwerden führen können. Daneben trägt es bei Vorhandensein von Kohlenwasserstoffen und Sonnenlicht (UV-Licht) zur Bildung des sogenannten photochemischen Smogs bei. Dessen Hauptbestandteil, Ozon (O3) wirkt schädlich auf unsere gesamte Vegetation. Definition Stickoxide Stickoxyd NOx ist bei Verbrennungsabgasen die Summe von Stickstoffmonoxyd NO und der Stickstoffdioxyd NO2–Konzentration. Die NOx–Bildung findet man aber nicht nur bei den Heizungsanlagen, sondern auch grösstenteils im Verkehr (Abgase) und in der Industrie. Bei konventionellen Feuerungen entstehen bei der Verbrennung ca. 95–98% NO (praktisch ungiftig) und 2–5% NO2.

Erklärungen zu Messeinheiten und Bezeichnungen von Schadstoffkonzentrationen

O 2 Restsauerstoff in Abgasen oder Luftsauerstoff CO 2 Kohlendioxyd; Produkt der Reaktion von Brennstoffkohlenstoff und Luftsauerstoff CO Kohlenmonoxyd; unvollständiges CO 2 , ein Zeichen für unvollständige Verbrennung (Luftmangel, hoher Luftüberschuss, schlechte Luft- und Brennstoffmischung) NOx Stickstoffoxyde, NOx ist bei Verbrennungsabgasen die Summe von NO- und NO 2 - Konzentration NO Stickstoffmonoxyd (entsteht zu 95-98% bei der Verbrennung), praktisch ungiftig NO 2 Stickstoffdioxyd (2-5% bei Verbrennungsabgasen), bildet Säuren bei Vorhandensein von Feuchtigkeit und Ozon, zusammen mit Sonnenlicht und HC-Verbindungen, sauerer Regen usw. SO 2 Schwefeldioxyd, entsteht bei der Verbrennung schwefelhaltiger Brennstoffe wie Heizöl und Kohle. Bildet Säure bei Vorhandensein von Feuchtigkeit (Korrosion, sauerer Regen) HC Kohlenwasserstoffverbindung. Daraus bestehen alle fossilen Brennstoffe. HC befindet sich messbar nur im Abgas bei unvollständiger Verbrennung (CO-Bildung) Russ Noch brennbare, kondensierte Ölbestandteile, Kohlenstoffkristalle usw. Staub Hauptsächlich nicht brennbare kleine Körper (Asche)
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Ölheizungen

…werden heute nur noch bei Sanierungen von bestehenden Anlagen eingesetzt. Dies vorallem aufgrund von Umweltverschmutzung bei der Ölverbrennung und des CO 2 - Ausstosses. Auch die Ölpreise, welche vom Ausland diktiert werden und während eines Jahres starken Schwankungen unterworfen sind, spielen dabei eine zentrale Rolle. Daher werden Alternativen zu Ölheizungen bevorzugt und entsprechend von Bund und Kantonen gefördert.
«Heizen mit Faktor Zukunft - wer heizt trägt Verantwortung»

Brennwerttechnik

Ein Heizsystem mit Brennwerttechnik ist durch seine besondere Konstruktion der Wärmetauscherfläche in der Lage, den Abgasen nicht nur die fühlbare Wärme, sondern auch die Verdampfungswärme zu entziehen und dem Heizungssystem zuzuführen. Durch Hochleistungs-Wärmetauscher in den Brennwertgeräten werden die Abgase nahezu bis auf die Rücklauftemperatur des Heizsystems abgekühlt und erzielen somit weit bessere Wirkungsgrade wie konventionelle Heizsysteme. Wie viel Kondensationswärme genutzt werden kann, hängt vor allem von der Temperatur des Heizsystems ab. Je kühler das Heizungswasser zum Brennwertgerät fliesst, desto mehr Wärme kann den Abgasen entzogen werden und desto grösser ist die Brennwertnutzung. Die Nachfrage für Brennwertgeräte oder Brennwertsysteme steigt stetig. Gründe sind die hohe Energieausnutzung des Brennstoffes und die kompakte Bauform, welche eine einfache und Platzsparende Montage möglich macht. Durch eine raumluftabhängige Betriebsweise – das Brennwertgerät benötigt keine Luft aus dem Aufstellraum – ist es möglich, ein Brennwert-gerät in Wohnräumen zu installieren. Das bedeutet Raumgewinn oder Reduktion der Baukosten. Auf Grund der sehr niedrigen Abgastemperaturen kann zudem von einem herkömmlichen Kamin abgewichen und ein kostengünstigeres Abgas–Luft– System aus Kunststoff verwendet werden. Die Brennwertgeräte sind geeignet zur Verbrennung von Erdgas oder Heizöl. Der Einsatz von einem Brennwertgerät spart Geld und schont zusätzlich unsere Umwelt.

LowNOx – Brennertechnik

Um die Umwelt zu entlasten, werden vom Gesetzgeber niedrigste Emissionsgrenzwerte gefordert. Die LRV Grenzwerte (Luftreinhalteverordnung) wurde in der Schweiz durch den Bund im Jahr 1992 eingeführt und ständig erweitert und angepasst. Die Kontrolle und Überprüfung sowie die Einhaltung der LRV-Grenzwerte werden durch den Kamin- feger und durch unseren Servicemonteur, z.B. durch eine amtliche Feuerungskontrolle, garantiert und durchgesetzt. Dabei geht es im Wesentlichen um einen möglichst niedrigen Stickoxydanteil (NOx) im Abgas. LowNOx-Brenner sind dafür eine optimale Lösung und eignen sich zur Verbrennung von Heizöl und Erdgas. Mit ihnen werden sehr niedrige Emissionswerte erreicht.

Umweltaspekte

NOx und ihre Auswirkung auf Mensch, Tier und Umwelt Schädliche Auswirkungen hat primär das Stickstoffdioxyd NO2. Es wirkt sich beim Mensch und Tier durch Salpetersäurebildung aus, die zu Augenreizungen, Bronchial- und Lungenbeschwerden führen können. Daneben trägt es bei Vorhandensein von Kohlen- wasserstoffen und Sonnenlicht (UV-Licht) zur Bildung des sogenannten photo- chemischen Smogs bei. Dessen Hauptbestandteil, Ozon (O3) wirkt schädlich auf unsere gesamte Vegetation. Definition Stickoxide Stickoxyd NOx ist bei Verbrennungsabgasen die Summe von Stickstoffmonoxyd NO und der Stickstoffdioxyd NO2–Konzentration. Die NOx–Bildung findet man aber nicht nur bei den Heizungsanlagen, sondern auch grösstenteils im Verkehr (Abgase) und in der Industrie. Bei konventionellen Feuerungen entstehen bei der Verbrennung ca. 95–98% NO (praktisch ungiftig) und 2–5% NO2.

Erklärungen zu Messeinheiten und Bezeichnungen von Schadstoffkonzentrationen

O 2 Restsauerstoff in Abgasen oder Luftsauerstoff CO 2 Kohlendioxyd; Produkt der Reaktion von Brennstoffkohlenstoff und Luftsauerstoff CO Kohlenmonoxyd; unvollständiges CO 2 , ein Zeichen für unvollständige Verbrennung (Luftmangel, hoher Luftüberschuss, schlechte Luft- und Brennstoffmischung) NOx Stickstoffoxyde, NOx ist bei Verbrennungsabgasen die Summe von NO- und NO 2 - Konzentration NO Stickstoffmonoxyd (entsteht zu 95-98% bei der Verbrennung), praktisch ungiftig NO 2 Stickstoffdioxyd (2-5% bei Verbrennungsabgasen), bildet Säuren bei Vorhanden- sein von Feuchtigkeit und Ozon, zusammen mit Sonnenlicht und HC-Verbin- dungen, sauerer Regen usw. SO 2 Schwefeldioxyd, entsteht bei der Verbrennung schwefelhaltiger Brennstoffe wie   Heizöl und Kohle. Bildet Säure bei Vorhandensein von Feuchtigkeit (Korrosion, sauerer Regen) HC Kohlenwasserstoffverbindung. Daraus bestehen alle fossilen Brennstoffe. HC befindet sich messbar nur im Abgas bei unvollständiger Verbrennung (CO-Bildung) Russ Noch brennbare, kondensierte Ölbestandteile, Kohlenstoffkristalle usw. Staub Hauptsächlich nicht brennbare kleine Körper (Asche)

Niedertemperaturheizkessel

…sind bereits seit vielen Jahren im praktischen Einsatz. Die Kessel- temperatur und damit der Temperaturunterschied zur Umgebung liegt wesentlich niedriger als bei Kesseln mit einer konstant hohen Temperatur. Das ist für die Wirtschaftlichkeit einer Heizungsanlage von grosser Bedeutung. Die Kesseltemperatur wird bei Niedertemperaturtechnik in Abhängigkeit von der Aussentemperatur dem jeweiligen Wärme- bedarf angepasst. Die so genannte Heizkurve wird so eingestellt, dass bei tiefen Aussentemperaturen der Heizkessel nicht über 75°C hoch heizt und bei wärmeren Aussentemperaturen der Kessel auf niedrige Temperaturen gleitet. Auch wenn mehrere Heizkreise mit unterschiedlichen Vorlauftempe-raturen vorhanden sind, gleitet der Kessel nur auf das wirklich notwendige Temperaturniveau. Durch teilweise vollständige Abschaltung wird zusätzlich Energie eingespart. Auch während der Nacht wird durch die Regelung der Wärmetransport abgesenkt bzw. reduziert.
© RvR - 2019
Hermann Schwyzer AG
«Heizen mit Faktor Zukunft - wer heizt trägt Verantwortung»

Ölheizungen

…werden heute nur noch bei Sanierungen von bestehenden Anlagen eingesetzt. Dies vorallem aufgrund von Umweltverschmutzung bei der Ölverbrennung und des CO2-Ausstosses. Auch die Ölpreise, welche vom Ausland diktiert werden und während eines Jahres starken Schwankungen unterworfen sind, spielen dabei eine zentrale Rolle. Daher werden Alternativen zu Ölheizungen bevorzugt und entsprechend von Bund und Kantonen gefördert.

Niedertemperaturheizkessel

…sind bereits seit vielen Jahren im praktischen  Einsatz. Die Kesseltemperatur und damit der Temperaturunterschied zur Umgebung liegt wesentlich niedriger als bei Kesseln mit einer konstant hohen Temperatur. Das ist für die Wirtschaftlichkeit einer Heizungsanlage von grosser Bedeutung. Die Kesseltemperatur wird bei Niedertemperaturtechnik in Abhängigkeit von der Aussentemperatur dem jeweiligen Wärmebedarf angepasst. Die so genannte Heizkurve wird so eingestellt, dass bei tiefen Aussentemperaturen der Heizkessel nicht über 75°C hoch heizt und bei wärmeren Aussentemperaturen der Kessel auf niedrige Temperaturen gleitet. Auch wenn mehrere Heizkreise mit unterschiedlichen Vorlauftemperaturen vorhanden sind, gleitet der Kessel nur auf das wirklich notwendige Temperaturniveau. Durch teilweise vollständige Abschaltung wird zusätzlich Energie eingespart. Auch während der Nacht wird durch die Regelung der Wärmetransport abgesenkt bzw. reduziert.

Brennwerttechnik

Ein Heizsystem mit Brennwerttechnik ist durch seine besondere Konstruktion der Wärmetauscherfläche in der Lage, den Abgasen nicht nur die fühlbare Wärme, sondern auch die Verdampfungs- wärme zu entziehen und dem Heizungssystem zuzuführen. Durch Hochleistungs-Wärmetauscher in den Brennwertgeräten werden die Abgase nahezu bis auf die Rücklauftemperatur des Heizsystems abgekühlt und erzielen somit weit bessere Wirkungsgrade wie konventionelle Heizsysteme. Wie viel Kondensationswärme genutzt werden kann, hängt vor allem von der Temperatur des Heizsystems ab. Je kühler das Heizungs- wasser zum Brennwertgerät fliesst, desto mehr Wärme kann den Abgasen entzogen werden und desto grösser ist die Brennwert- nutzung. Die Nachfrage für Brennwertgeräte oder  Brennwertsysteme steigt stetig. Gründe sind die hohe Energieausnutzung des Brennstoffes und die kompakte Bauform, welche eine einfache und Platzsparende Montage möglich macht. Durch eine raumluftabhängige Betriebsweise – das Brennwertgerät benötigt keine Luft aus dem Aufstellraum – ist es möglich, ein Brennwertgerät in Wohnräumen zu installieren. Das bedeutet Raumgewinn oder Reduktion der Baukosten. Auf Grund der sehr niedrigen Abgastemperaturen kann zudem von einem herkömmlichen Kamin abgewichen und ein kostengünstigeres Abgas–Luft–System aus Kunststoff verwendet werden. Die Brennwertgeräte sind geeignet zur Verbrennung von Erdgas oder Heizöl. Der Einsatz von einem Brennwertgerät spart Geld und schont zusätzlich unsere Umwelt.

LowNOx – Brennertechnik

Um die Umwelt zu entlasten, werden vom Gesetzgeber niedrigste Emissionsgrenzwerte gefordert. Die LRV Grenzwerte (Luftrein- halteverordnung) wurde in der Schweiz durch den Bund im Jahr 1992 eingeführt und ständig erweitert und angepasst. Die Kon- trolle und Überprüfung sowie die Einhaltung der LRV-Grenzwerte werden durch den Kaminfeger und durch unseren Service- monteur, z.B. durch eine amtliche Feuerungskontrolle, garantiert und durchgesetzt. Dabei geht es im Wesentlichen um einen möglichst niedrigen Stickoxydanteil (NOx) im Abgas. LowNOx-Brenner sind dafür eine optimale Lösung und eignen sich zur Verbrennung von Heizöl und Erdgas. Mit ihnen werden sehr niedrige Emissionswerte erreicht.

Umweltaspekte

NOx und ihre Auswirkung auf Mensch, Tier und Umwelt Schädliche Auswirkungen hat primär das Stickstoffdioxyd NO2. Es wirkt sich beim Mensch und Tier durch Salpetersäurebildung aus, die zu Augenreizungen, Bronchial- und Lungenbeschwerden führen können. Daneben trägt es bei Vorhandensein von Kohlen- wasserstoffen und Sonnenlicht (UV-Licht) zur Bildung des soge- nannten photochemischen Smogs bei. Dessen Hauptbestandteil, Ozon (O3) wirkt schädlich auf unsere gesamte Vegetation. Definition Stickoxide Stickoxyd NOx ist bei Verbrennungsabgasen die Summe von Stickstoffmonoxyd NO und der Stickstoffdioxyd NO2–Konzen- tration. Die NOx–Bildung findet man aber nicht nur bei den Heizungs- anlagen, sondern auch grösstenteils im Verkehr (Abgase) und in der Industrie. Bei konventionellen Feuerungen entstehen bei der Verbrennung ca. 95–98% NO (praktisch ungiftig) und 2–5% NO2.

Erklärungen zu Messeinheiten und Bezeichnungen von

Schadstoffkonzentrationen

O 2 Restsauerstoff in Abgasen oder Luftsauerstoff CO 2 Kohlendioxyd; Produkt der Reaktion von Brennstoffkohlenstoff und Luftsauerstoff CO Kohlenmonoxyd; unvollständiges CO 2 , ein Zeichen für unvollständige Verbrennung (Luftmangel, hoher Luft- überschuss, schlechte Luft- und Brennstoffmischung) NOx Stickstoffoxyde, NOx ist bei Verbrennungsabgasen die Summe von NO- und NO 2 -Konzentration NO Stickstoffmonoxyd (entsteht zu 95-98% bei der Verbrennung), praktisch ungiftig NO 2 Stickstoffdioxyd (2-5% bei Verbrennungsabgasen), bildet Säuren bei Vorhandensein von Feuchtigkeit und Ozon, zusammen mit Sonnenlicht und HC-Verbindungen, sauerer Regen usw. SO 2 Schwefeldioxyd, entsteht bei der Verbrennung schwefelhaltiger Brennstoffe wie Heizöl und Kohle. Bildet Säure bei Vorhandensein von Feuchtigkeit (Korrosion, sauerer Regen) HC Kohlenwasserstoffverbindung. Daraus bestehen alle fossilen Brennstoffe. HC befindet sich messbar nur im Abgas bei unvollständiger Verbrennung (CO-Bildung) Russ Noch brennbare, kondensierte Ölbestandteile, Kohlenstoffkristalle usw. Staub Hauptsächlich nicht brennbare kleine Körper (Asche)