© RvR 2020
Heizen mit Faktor Zukunft - wer heizt, trägt Verantwortung!

Ölheizungen

…werden heute nur noch bei Sanierungen von

bestehenden Anlagen eingesetzt.

Dies vor allem aufgrund von Umweltverschmutzung bei der Ölverbrennung und des CO 2 -Ausstosses. Auch die Ölpreise, welche vom Ausland diktiert werden und während eines Jahres starken Schwankungen unterworfen sind, spielen dabei eine zentrale Rolle. Daher werden Alternativen zu Ölheizungen bevorzugt und entsprechend von Bund und Kantonen gefördert.

Niedertemperaturheizkessel

…sind bereits seit vielen Jahren im praktischen Einsatz. Die Kesseltemperatur und damit der Temperaturunterschied zur Umgebung liegt wesentlich niedriger als bei Kesseln mit einer konstant hohen Temperatur. Das ist für die Wirtschaft- lichkeit einer Heizungsanlage von grosser Bedeutung. Die Kesseltemperatur wird bei Niedertemperaturtechnik in Abhängigkeit von der Aussentemperatur dem jeweiligen Wärmebedarf angepasst. Die so genannte Heizkurve wird so eingestellt, dass bei tiefen Aussentemperaturen der Heizkessel nicht über 75°C hoch heizt und bei wärmeren Aussentemperaturen der Kessel auf niedrige Temperaturen gleitet. Auch wenn mehrere Heizkreise mit unterschiedlichen Vorlauftemperaturen vorhanden sind, gleitet der Kessel nur auf das wirklich notwendige Temperaturniveau. Durch teilweise vollständige Abschaltung wird zusätzlich Energie eingespart. Auch während der Nacht wird durch die Regelung der Wärmetransport abge- senkt bzw. reduziert.

Brennwerttechnik

Ein Heizsystem mit Brennwerttechnik ist durch seine besondere Konstruktion der Wärmetauscherfläche in der Lage, den Abgasen nicht nur die fühlbare Wärme, sondern auch die Verdampfungswärme zu entziehen und dem Heizungssystem zuzuführen. Durch Hochleistungs-Wärmetauscher in den Brennwertgeräten werden die Abgase nahezu bis auf die Rücklauftemperatur des Heizsystems abgekühlt und erzielen somit weit bessere Wirkungsgrade wie konventionelle Heizsysteme. Wie viel Kondensationswärme genutzt werden kann, hängt vor allem von der Temperatur des Heizsystems ab. Je kühler das Heizungswasser zum Brennwertgerät fliesst, desto mehr Wärme kann den Abgasen entzogen werden und desto grösser ist die Brennwertnutzung. Die Nachfrage für Brennwertgeräte oder Brennwertsysteme steigt stetig. Gründe sind die hohe Energieausnutzung des Brennstoffes und die kompakte Bauform, welche eine einfache und Platzsparende Montage möglich macht. Durch eine raumluftabhängige Betriebsweise – das Brennwertgerät benötigt keine Luft aus dem Aufstellraum – ist es möglich, ein Brennwertgerät in Wohn- räumen zu installieren. Das bedeutet Raumgewinn oder Reduktion der Baukosten. Auf Grund der sehr niedrigen Abgastemperaturen kann zudem von einem herkömmlichen Kamin abgewichen und ein kostengünstigeres Abgas–Luft–System aus Kunststoff verwendet werden. Die Brennwertgeräte sind geeignet zur Verbrennung von Erdgas oder Heizöl. Der Einsatz von einem Brennwertgerät spart Geld und schont zusätzlich unsere Umwelt.

LowNOx – Brennertechnik

Um die Umwelt zu entlasten, werden vom Gesetzgeber niedrigste Emissions- grenzwerte gefordert. Die LRV Grenzwerte (Luftreinhalteverordnung) wurde in der Schweiz durch den Bund im Jahr 1992 eingeführt und ständig erweitert und angepasst. Die Kontrolle und Überprüfung sowie die Einhaltung der LRV-Grenz- werte werden durch den Kaminfeger und durch unseren Servicemonteur, z.B. durch eine amtliche Feuerungskontrolle, garantiert und durchgesetzt. Dabei geht es im Wesentlichen um einen möglichst niedrigen Stickoxidanteil (NOx) im Abgas. LowNOx-Brenner sind dafür eine optimale Lösung und eignen sich zur Verbren- nung von Heizöl und Erdgas. Mit ihnen werden sehr niedrige Emissionswerte erreicht.

Umweltaspekte

NOx und ihre Auswirkung auf Mensch, Tier und Umwelt Schädliche Auswirkungen hat primär das Stickstoffdioxid NO2. Es wirkt sich beim Mensch und Tier durch Salpetersäurebildung aus, die zu Augenreizungen, Bronchial- und Lungenbeschwerden führen können. Daneben trägt es bei Vorhandensein von Kohlenwasserstoffen und Sonnenlicht (UV-Licht) zur Bildung des sogenannten photochemischen Smogs bei. Dessen Hauptbestandteil, Ozon (O3) wirkt schädlich auf unsere gesamte Vegetation. Definition Stickoxide Stickoxid NOx ist bei Verbrennungsabgasen die Summe von Stickstoffmondoxyd NO und der Stickstoffdioxid NO2–Konzentration. Die NOx–Bildung findet man aber nicht nur bei den Heizungsanlagen, sondern auch grösstenteils im Verkehr (Abgase) und in der Industrie. Bei konventionellen Feuerungen entstehen bei der Verbrennung ca. 95–98 % NO (praktisch ungiftig) und 2–5 % NO2.

Erklärungen zu Messeinheiten und Bezeichnungen von

Schadstoffkonzentrationen

O 2 Restsauerstoff in Abgasen oder Luftsauerstoff CO 2 Kohlendioxid; Produkt der Reaktion von Brennstoffkohlenstoff und Luftsauerstoff CO Kohlenmonoxid; unvollständiges CO 2 , ein Zeichen für unvollständige Verbrennung (Luftmangel, hoher Luftüberschuss, schlechte Luft- und Brennstoffmischung) NOx Stickstoffoxide, NOx ist bei Verbrennungsabgasen die Summe von NO- und NO 2 -Konzentration NO Stickstoffmonoxid (entsteht zu 95 - 98 % bei der Verbrennung), prak- tisch ungiftig NO 2 Stickstoffdioxid (2-5 % bei Verbrennungsabgasen), bildet Säuren bei Vorhandensein von Feuchtigkeit und Ozon, zusammen mit Sonnen- licht und HC-Verbindungen, sauerer Regen usw. SO 2 Schwefeldioxid, entsteht bei der Verbrennung schwefelhaltiger Brennstoffe wie Heizöl und Kohle. Bildet Säure bei Vorhandensein von Feuchtigkeit (Korrosion, sauerer Regen) HC Kohlenwasserstoffverbindung. Daraus bestehen alle fossilen Brenn- stoffe. HC befindet sich messbar nur im Abgas bei unvollständiger Verbrennung (CO-Bildung) Russ Noch brennbare, kondensierte Ölbestandteile, Kohlenstoffkristalle usw. Staub Hauptsächlich nicht brennbare kleine Körper (Asche)
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Heizen mit  Faktor Zukunft -  wer heizt,  trägt Verantwortung

Ölheizungen

…werden heute nur noch bei

Sanierungen von bestehenden

Anlagen eingesetzt.

Dies vor allem aufgrund von Umweltverschmutzung bei der Ölverbrennung und des CO 2 -Ausstosses. Auch die Ölpreise, welche vom Ausland diktiert werden und während eines Jahres starken Schwankungen unterworfen sind, spielen dabei eine zentrale Rolle. Daher werden Alternativen zu Ölheizungen bevorzugt und entsprechend von Bund und Kantonen gefördert.

Niedertemperaturheizkessel

…sind bereits seit vielen Jahren im prakti- schen Einsatz. Die Kesseltemperatur und damit der Temperaturunterschied zur Umgebung liegt wesentlich niedriger als bei Kesseln mit einer konstant hohen Tempe- ratur. Das ist für die Wirtschaftlichkeit einer Heizungsanlage von grosser Bedeutung. Die Kesseltemperatur wird bei Niedertemperaturtechnik in Abhängigkeit von der Aussentemperatur dem jeweiligen Wärmebedarf angepasst. Die so genannte Heizkurve wird so eingestellt, dass bei tiefen Aussentemperaturen der Heizkessel nicht über 75°C hoch heizt und bei wärmeren Aussentempera- turen der Kessel auf niedrige Tempera- turen gleitet. Auch wenn mehrere Heizkreise mit unterschiedlichen Vorlauf- temperaturen vorhanden sind, gleitet der Kessel nur auf das wirklich notwendige Temperaturniveau. Durch teilweise vollständige Abschaltung wird zusätzlich Energie eingespart. Auch während der Nacht wird durch die Regelung der Wärmetransport abgesenkt bzw. reduziert.

Brennwerttechnik

Ein Heizsystem mit Brennwerttechnik ist durch seine beson- dere Konstruktion der Wärmetauscherfläche in der Lage, den Abgasen nicht nur die fühlbare Wärme, sondern auch die Verdampfungswärme zu entziehen und dem Heizungssystem zuzuführen. Durch Hochleistungs-Wärmetauscher in den Brennwertgeräten werden die Abgase nahezu bis auf die Rück- lauftemperatur des Heizsystems abgekühlt und erzielen somit weit bessere Wirkungsgrade wie konventionelle Heizsysteme. Wie viel Kondensationswärme genutzt werden kann, hängt vor allem von der Temperatur des Heizsystems ab. Je kühler das Heizungswasser zum Brennwertgerät fliesst, desto mehr Wärme kann den Abgasen entzogen werden und desto grösser ist die Brennwertnutzung. Die Nachfrage für Brennwertgeräte oder Brennwertsysteme steigt stetig. Gründe sind die hohe Energieausnutzung des Brennstoffes und die kompakte Bauform, welche eine einfache und Platzsparende Montage möglich macht. Durch eine raum- luftabhängige Betriebsweise – das Brennwertgerät benötigt keine Luft aus dem Aufstellraum – ist es möglich, ein Brenn- wertgerät in Wohnräumen zu installieren. Das bedeutet Raumgewinn oder Reduktion der Baukosten. Auf Grund der sehr niedrigen Abgastemperaturen kann zudem von einem herkömmlichen Kamin abgewichen und ein kostengünstigeres Abgas–Luft–System aus Kunststoff verwendet werden. Die Brennwertgeräte sind geeignet zur Verbrennung von Erdgas oder Heizöl. Der Einsatz von einem Brennwertgerät spart Geld und schont zusätzlich unsere Umwelt.

LowNOx – Brennertechnik

Um die Umwelt zu entlasten, werden vom Gesetzgeber nied- rigste Emissionsgrenzwerte gefordert. Die LRV Grenzwerte (Luftreinhalteverordnung) wurde in der Schweiz durch den Bund im Jahr 1992 eingeführt und ständig erweitert und ange- passt. Die Kontrolle und Überprüfung sowie die Einhaltung der LRV-Grenzwerte werden durch den Kaminfeger und durch unseren Servicemonteur, z.B. durch eine amtliche Feuerungs- kontrolle, garantiert und durchgesetzt. Dabei geht es im Wesentlichen um einen möglichst niedrigen Stickoxidanteil (NOx) im Abgas. LowNOx-Brenner sind dafür eine optimale Lösung und eignen sich zur Verbrennung von Heizöl und Erdgas. Mit ihnen werden sehr niedrige Emissionswerte erreicht.

Umweltaspekte

NOx und ihre Auswirkung auf Mensch, Tier und Umwelt Schädliche Auswirkungen hat primär das Stickstoffdioxid NO2. Es wirkt sich beim Mensch und Tier durch Salpetersäurebil- dung aus, die zu Augenreizungen, Bronchial- und Lungenbe- schwerden führen können. Daneben trägt es bei Vorhandensein von Kohlenwasserstoffen und Sonnenlicht (UV- Licht) zur Bildung des sogenannten photochemischen Smogs bei. Dessen Hauptbestandteil, Ozon (O3) wirkt schädlich auf unsere gesamte Vegetation. Definition Stickoxide Stickoxid NOx ist bei Verbrennungsabgasen die Summe von Stickstoffmondoxyd NO und der Stickstoffdioxid NO2–Konzen- tration. Die NOx–Bildung findet man aber nicht nur bei den Heizungs- anlagen, sondern auch grösstenteils im Verkehr (Abgase) und in der Industrie. Bei konventionellen Feuerungen entstehen bei der Verbrennung ca. 95–98 % NO (praktisch ungiftig) und 2–5 % NO2.

Erklärungen zu Messeinheiten und Bezeich-

nungen von Schadstoffkonzentrationen

O 2 Restsauerstoff in Abgasen oder Luftsauerstoff CO 2 Kohlendioxid; Produkt der Reaktion von Brennstoff- kohlenstoff und Luftsauerstoff CO Kohlenmonoxid; unvollständiges CO 2 , ein Zeichen für unvollständige Verbrennung (Luftmangel, hoher Luftüberschuss, schlechte Luft- und Brennstoffmi- schung) NOx Stickstoffoxide, NOx ist bei Verbrennungsabgasen die Summe von NO- und NO 2 -Konzentration NO Stickstoffmonoxid (entsteht zu 95 - 98 % bei der Verbrennung), praktisch ungiftig NO 2 Stickstoffdioxid (2-5 % bei Verbrennungsabgasen), bildet Säuren bei Vorhandensein von Feuchtigkeit und Ozon, zusammen mit Sonnenlicht und HC- Verbindungen, sauerer Regen usw. SO 2 Schwefeldioxid, entsteht bei der Verbrennung schwefelhaltiger Brennstoffe wie Heizöl und Kohle. Bildet Säure bei Vorhandensein von Feuchtigkeit (Korrosion, sauerer Regen) HC Kohlenwasserstoffverbindung. Daraus bestehen alle fossilen Brennstoffe. HC befindet sich messbar nur im Abgas bei unvollständiger Verbrennung (CO- Bildung) Russ Noch brennbare, kondensierte Ölbestandteile, Kohlenstoffkristalle usw. Staub Hauptsächlich nicht brennbare kleine Körper (Asche)